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Von Antwerpen aus in die ganze Welt

In über sechzig Jahren entwickelte sich Egemin Automation zu einem Unternehmen, das in Europa, Nordamerika, Asien und Ozeanien tätig ist. Kreative Lösungen und die Ausbildung unserer Kernkompetenzen ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere Unternehmensgeschichte.

Elektroarbeiten

Die Electricité Générale pour la Marine et l’Industrie (Egemin) entstand 1947 am Sint-Pietersvliet in Antwerpen. Das von dem Unternehmer, Lebensphilosophen und Künstler Theo Pomierski gegründete Unternehmen war auf Reparaturen an der Schiffselektrik spezialisiert.

Warenhandhabung

Bei der Weltausstellung 1958 in Brüssel schließt Egemin mit der deutschen Still GmbH einen Vertrag über die Lieferung von Gabelstaplern. In den folgenden Jahren weiten sich die Aktivitäten in Richtung Güterhandhabung aus. Aus Egemin wird Egemin Automation. Damit bezeichnet der neue Firmenname zugleich das Kerngeschäft des Unternehmens.

Neben Schiffsinstallationen arbeitet Egemin Automation auch an Elektroinstallationen für die Industrie. Die Aktivitäten im Bereich der Güterhandhabung werden um Unterflurförderanlagen, Rollenförderer und Karosserietransportsysteme für die Automobilindustrie erweitert.

Automatisierungslösungen für Tankstellen

Ende der 60er Jahre fügt Luc Pomierski, der Sohn von Theo Pomierski, einen neuen Geschäftsbereich mit der Bezeichnung „Applied Electronics“ hinzu. Egemin Automation beginnt mit der Automatisierung von Tankstellen. In gut zehn Jahren entwickelt sich der Geschäftsbereich Applied Electronics zum Marktführer in seinem Segment. Es ist eine Blütezeit des Unternehmens, das zu diesem Zeitpunkt drei Hautgeschäftsfelder hat: Industrial Electricity, Handling Systems und Applied Electronics. Als die Investitionen in Tankstellen zurückgehen, wird Applied Electronics einschließlich einiger wertvoller Patente verkauft.

Industrielle Prozesse und Logistikautomatisierung

Ende der 80er Jahre entwickelt sich das Familienunternehmen Egemin unter Leitung von Donald Pans zu einem Unternehmen mit industrieller Beteiligung. Sidmar (heute Arcelor-Mittal) und Saab bieten Egemin Automation zusätzliche Möglichkeiten. Es folgt eine Zeit starken autonomen Wachstums. Das Wissensunternehmen Egemin Automation profiliert sich als Partner für die Automatisierung der Prozessindustrie und der Logistik.

Expansion in die Vereinigten Staaten

Ende 1999 werden die Beteiligungen von Sidmar und Saab an die Investmentgruppen Ackermans & van Haaren, KBC Private Equity und Mercator verkauft. Zusammen mit dem Management übernehmen sie Egemin Automation. Mit der Übernahme von Schlafhorst Automation in Michigan macht Egemin Automation den Sprung über den „großen Teich“.

Konzentration auf das Kerngeschäft

Egemin Automation wird immer öfter beratend tätig und baut die Dienstleistungen im Bereich Lifecycle-Services aus. Das Unternehmen befasst sich weiterhin überwiegend mit Automatisierung und bietet prägnante eigene Produkte für spezielle Nischenmärkte an, wie zum Beispiel die bekannten fahrerlosen Transportfahrzeuge E’gv®.

Egemin Automation setzt auf weiteren Ausbau in den Bereichen industrielle Automatisierung und Logistikautomatisierung. 2007 übernimmt ein neues Management das Ruder. Derzeit bilden Jan Vercammen (CEO), Geert Stienen (CFO) und Jo Janssens (COO) die Konzernspitze.

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